
Wir sind erfolgreich gestartet!
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Mittelschüler von Schenna bein Ansäen des ersten Ackers!
Das Wunder Von Schenna (Fernsehbeitrag ORF Südtirol heute Juli 2010)



Wir sind erfolgreich gestartet!
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Mittelschüler von Schenna bein Ansäen des ersten Ackers!

Auf Stallwies im Martell auf 1953m Meereshöhe wurde vor kurzem der erste Winterroggen geschnitten. 42 Jahre ist der Acker brach gelegen. Umso mehr freut es den Altbauer Eduard, auf dem kleinen Probefeld eine so gesunde reiche Ernte einzufahren.
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Auf einem der zwei höchst gelegensten Getreidehöfe Südtirols, dem Finailhof in Schnals, auf 1950m Meereshöhe ist am Montag, 20. September, in Zusammenarbeit mit den Grundschulen von Karthaus und Katharinaberg ein erster kleiner Acker mit Winterroggen angesät worden! Die Wirtin hat dazu ein besonderes Infoblatt vorbereitet...
Hier einige Fotos
Die Schulklassen von Karthaus und Katharinaberg im Schnalstal beim Ansäen des neuen alten Getreideackers auf dem Finailhof
Der Jungbauer David in Aktion
Der kleine neue alte Getreideacker mit Blick auf den Vernagtsee
Unsere Vision: heimisches Brot aus heimischem Getreide
Rechtzeitig vor dem ersten Schneefall ist der Winterroggen in Finail "aufgegangen"!
Der erste Acker mit Dinkel ist bestellt! Inmitten vom Dorfkern Martell haben wir in Maiern in Zusammenarbeit mit der Grundschule eine stattliche Größe von 2000m² mit Dinkel angesät! Die Kinder waren schneller als der Wind und in kürzester Zeit waren alle Samen gut verstreut. Ein rüstiger Haflinger hat den Samen sorgfältig in den Boden geeggt. Abschließend haben wir den Acker noch gemeinsam besungen, auf daß er gedeihe....
der stattliche Acker vor der Ansaat am 12.10.10 mitten in Martell
Reinhard beinahe andächtig beim Ansäen
Die Grundschüler von Martell sind startbereit mit dem Dinkel in Händen
Dinkelspelzen
Karl Perfler beim Ansäen; nahe seiner Heimatgemeinde Goldrain bedeutet dieser Acker für ihn etwas ganz besonderes...
Der rüstige Haflinger beim Eggen und..
bei der verdienten Rast!
"Danke Reinhard & Edith!" Sie haben den Acker mit Freude zur Verfügung gestellt; auch persönlich hat er für sie eine sehr wichtige Bedeutung!
Vorbildlich konstant und fleißig haben sich die meisten Haflinger Hoteliers am Projekt ApfelLiebe beteiligt. So konnte nun dank Sepp Reiterer vom Hinterrainerhof, der seinen alten Kartoffelacker zur Verfügung gestellt hat, ein erster Acker mit Wintergetreide bestellt werden. Die 15 Kinder der 4.+5.Klasse Grundschule aus Hafling haben mit ihren Lehrern Toni Leiter und Michaela am 20.10.10 den kleinen Acker andächtig angesät. "säen..einen Schritt gehen...säen...einen Schritt gehen", lautete der hilfreiche Spruch. DANKE!!
Der kleine Acker beim Hinterrainerhof in Hafling
Vor dem Säen haben die Kinder den Winterroggen verkostet!
Nach dem Ansäen wurde noch fleissig "zugerechnet" (statt einer Egge)
Aufgrund der Hitzewelle im Juli hat das Unkraut den Buchweizen fast völlig überwuchert. Die Schüler der heurigen 2B, welche den Samen im Juni ausgebracht hatten, bemühten sich um jeden einzelnen Buchweizenhalm, den man im wahren Unkrautdschungel finden konnte. Ein herzliches Dankeschön! Zudem hatte der Boden mehr als 10 Jahre brach gelegen und war von unsichtbaren Unkrautsamen übersät. Alte Füchse haben uns erst jetzt geflüstert, dass man den Acker nach dem Pflügen hätte sollen besser 1 Jahr ruhen lassen; oder eben mit Herbiziden behandeln.
Dennoch konnten einige Kilos geerntet werden. Für einige Kuchen oder einen typischen "schwarzplentenen Riebel" für die fleissigen Schüler reicht es allemal!
mühsame Ernte im Unkrautdschungel - erfolgreich waren nur die geduldigen...
Einige der Mittelschüler bei der Ernte; lehrreich die Dynamik der Natur!
Prof. Rudolf Niederbacher als "Pusterer Bui" weiß, wie's geht"
Petra Gamper mit einem Strauß Buchweizen
In Zusammenarbeit zwischen MGM (Marketing Gesellschaft Meran) und dem Apfelkonsortium wurden im Oktober 2 Wochen dem Apfel als Schwerpunktthema in den Tourismusvereinen gewidmet. Der Gast bekam frische Äpfel zu verkosten, Informationen über die Sortenvielfalt in Südtirol; und wir konnten das Projekt ApfelLiebe integrieren. Wir bedanken uns bei allen Tourismusvereinen des Meraner Landes für die gebührende Präsentation.
Ganz besonders bedanken wir uns bei den Tourismusvereinen von Kuens-Riffian, St.Martin und St.Leonhard in Passeier, sowie beim Tourismusverein Marling und der Kurverwaltung Meran, welche durch die Abnahme einiger ApfelLiebe-Kistchen auch konkret das Projekt unterstützten.
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Apfelecke beim berühmten Traubenfest in Meran 2010
Erfolgreiches 1. Jahr für ApfelLiebe-Projekt
Das Pilotprojekt „ApfelLiebe“ kann auf ein erstes erfolgreiches Jahr zurückblicken: 44 Hotels im Meraner Raum und Vinschgau haben sich am Projekt beteiligt und von April bis November Südtiroler Äpfel an ihre Gäste verteilt. Hotels, Pensionen und Privatzimmervermieter wurden im Rahmen des Projekts animiert, den Gästen Südtiroler Äpfel g.g.A. zu schenken oder zu verkaufen. Dies durchwegs mit Erfolg: 2010 wurden 5.700 ApfelLiebe-Kistchenzu 2,2 kg verkauft. 10 Cent pro kg Äpfel wurden dazu verwendet, die Rückkehr der Getreideäcker in Südtirol zu unterstützen. Ein Teil des erwirtschafteten Geldes kam jungen Musikern zu Gute, die mit ihrer Musik ein emotionales Erleben von Geschichte, von Landschaften und Kulturgütern ermöglichten. Bereits 2010 konnten Äcker im Martell- und Schnalstal, in Hafling und Schenna gemeinsam mit Schulkindern und deren Lehrkräften angesät werden. Die Südtiroler Apfelwirtschaft unterstützte das Projektteam in der Bewerbung und auch die Südtiroler Landesregierung steht dem Kooperationsprojekt zwischen Landwirtschaft und Tourismus sehr positiv gegenüber. 2011 soll das Projekt nun weiter ausgebaut werden. Eine Überarbeitung der Drucksorten und eine noch breitere Verteilung der Informationen sind vorgesehen. Neue Tourismusbetriebe haben schon ihre Zusammenarbeit zugesagt. Im Frühjahr sind weitere Äcker in Schenna, Hafling, Juval, im Oberen Vinschgau, im Martell- und Schnalstal, auf dem Ritten, in Tiers und im Grödental geplant. Interessierte finden eine Projektbeschreibung, die Partnerbetriebe sowie alle unterstützten Projekte auf www.apfelliebe.com. Informationen gibt es unter Tel. 338 5314299 oder 320 0829165.
Für natürliche Kreisläufe wieder begeistern
Die Idee des Projektsstammt von Petra Gamper und Karl Perfler. „Wir möchten mit dem Projekt ApfelLiebe Einheimischen und Gästen die natürlichen Kreisläufe in unserer Heimat näherbringen. Bis vor wenigen Jahrzehnten gab es in fast allen Tälern Kornäcker. Heute wird das Mehl für unser tägliches Brot größtenteils importiert. Der Anbau neuer Getreideäcker in Südtirol wird das Landschaftsbild nachhaltig bereichern. Wenn sich Landwirtschaft und Tourismus die Hand reichen, werden die Lebensqualität der Einheimischen und der Erlebniswert für die Gäste gesteigert,“ sind Petra Gamper und Karl Perfler überzeugt.
Apfel ist typisch für Südtirol
Die Südtiroler Apfelwirtschaft unterstützt das Projekt auch 2011, denn man ist überzeugt, dass dieses einen großen Werbeeffekt auch weit über die Grenzen hinaus erzielen kann. Einerseits werden die Tourismustreibenden für die Verwendung des heimischen Apfels und zur Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft sensibilisiert. Andererseits nimmt der Gast den Südtiroler Apfel g.g.A. mit nach Hause und wird sich somit noch lange an das Apfelland Südtirol erinnern. Außerdem stellt das Projekt eine gute Verbindung zu den Apfelführungen dar. Bei diesen lernt der Gast den integrierten Anbau kennen und wird über das gesunde Obst informiert. Er erhält damit ein lebendiges Bild von diesem typischen Südtiroler Qualitätsprodukt. Südtirol ist das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Europas und deshalb stellt der Apfel ein ideales, typisches Geschenk dar.
Positive Rückmeldungen der Gäste
Im ersten Projektjahr konnten sehr positive Rückmeldungen der Gäste gesammelt werden. Den Feriengästen konnten die Vorteile des umweltschonenden Anbaus vermittelt werden – sie haben ein sehr positives Gesamtbild von Südtirol erhalten. Auch deshalb begleiten sie gerne jene Entwicklungen, die authentisch und echt sind. Südtirols Gäste sind somit sehr oft gute und wertvolle Beobachter, Kritiker und Mahner. Mit diesem Projekt kann Südtirol in der Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft neue Wege gehen und aus einer inneren Begeisterung und Freude heraus Vorbild und Vorreiter für andere Regionen sein.